Trialog der Religionen - Ein Projekt am SGS im Schuljahr 2010/11


Trialog

Quandt

  Projekttage am SGS im "Trialog der Kulturen" - Juni 2011

Rhythmen des Erwachsenwerdens – was bestimmt eigentlich MEIN Leben?

Mit diesem Thema beschäftigten sich Schüler der Klassenstufe 10 des Saarlouiser Gymnasiums am Stadtgarten im Rahmenprojekt „Trialog der Kulturen“

In der Projektwoche vom 17.-21.Juni 2011 beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler mit dem Einfluss der drei großen monotheistischen Religionen auf ihr eigenes  Leben und verglichen dies mit der Entwicklung der Rechtsfähigkeit.

Aus Informationen über den Islam, das Judentum und das Christentum, die während des ersten Projekttags gemeinsam zusammengetragen wurden, gewannen die Schüler einen ersten Überblick über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Weltreligionen in den typischen Aspekten des Lebens, wie z.B. der Religionserziehung, der Religionsmündigkeit und der Heirat.

Es kamen viele Fragen auf, die am folgenden Tag in einer Podiumsdiskussion geklärt werden konnten. Gäste auf dem Podium waren Herr Bekir Alboğa, Sprecher der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB), Kantor Benjamin Chait, Zugehöriger der Synagogengemeinde Saar, und Schulpfarrer Andreas Paul von der Schulseelsorge Saarlouis. Neben den Vertretern der Religionen stand auch ein Lehrer des Gymnasiums am Stadtgarten  zur Leitung des Gespräches und zur Klärung der Rechtsfragen zur Verfügung.

Offen sprachen Herr Alboğa, Kantor Chait und Herr Paul über ihre eigenen Erfahrungen des Erwachsenwerdens in ihrer jeweiligen Religion, schilderten den Schülern ihre Eindrücke und die Werte, mit denen sie aufgewachsen waren, und räumten weit verbreitete Missverständnisse aus dem Weg. Aufgrund der lockeren Atmosphäre wurde auch das Publikum, bestehend aus Lehrern und Schülern der elften Klasse, dazu angeregt, sich ebenso wie die am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

Es wurden unter anderem Fragen geklärt wie „Ist es möglich, innerhalb dieser drei Religionen die Konfession zu wechseln?“, „Dürfen Mitglieder des Islams, des Judentums und des Christentums auch untereinander heiraten?“ oder „Sieht der Gebetsalltag so aus, wie man es aus Filmen kennt? Und befolgt jeder gleichermaßen strikt die Bräuche?“.

Das Interesse der Jugendlichen war vielseitig, die Antworten interessant und ausführlich, das Gespräch anregend und aufschlussreich und von positiver Resonanz begleitet.

„Der Einblick in die Gegebenheiten dieser drei Religionen war wirklich interessant und vielseitig. Meiner Meinung nach haben sie Einiges gemein, aber es gibt auch viele Unterschiede und andere Denkweisen, die interessant zu entdecken sind.“,sagte eine Schülerin der Projektgruppe. Auch die anderen beteiligten Schüler waren von der Diskussion begeistert. Besonders die Offenheit, mit der über die Themen gesprochen wurde, gefiel ihnen gut.

Die Ergebnisse der dreitägigen Arbeit wurden in einer Präsentation zusammengetragen, die als ein Teil in das Großprojekt „Trialog der Kulturen“ eingeht.

Selina Pira (10F3)


  Projekttage am SGS im "Trialog der Kulturen" - Juni 2011

Religionen im Dialog

Der Tage stehen zum Ende des Schuljahres am Stadtgartengymnasium Saarlouis noch einmal ganz im Zeichen des Wettbewerbs ‚Trialog der Kulturen‘. Unter dem Wettbewerbsbeitrag ‚Rhythmen der Religionen, Rhythmen des Lebens‘ arbeiten die Schülerinnen und Schüler auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu den prägenden Festen, Regeln und Riten der drei monotheistischen Weltreligionen. Ein besonderer Höhepunkt dabei war der Besuch von Bekir Alboga, Sprecher der Ditib Deutschland,  und des Kantors der Synagogengemeinde Saar, Benjamin Chait. In einer Podiumsdiskussion wurden Riten des Erwachsenwerdens im Islam, Christentum und Judentum diskutiert, erläutert und in Beziehung gestellt zu Regelungen im deutschen Recht. Dabei wurde deutlich: Alle Normen der Religionen sind letztlich Hilfestellungen, Werte und Glaubensaussagen im Alltag zu leben. Regelungen stehen nicht isoliert, sind nicht „zu erledigen“, sondern solle Ausdruck einer Lebenshaltung sein.

Weit über diese Podiumsdiskussion wurde von den 800 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern mit den Lehrern und anderen außerschulischen Experten, arabisch gekocht, ein Kulturkalender gestaltet, Ikonen gemalt, eine Dialogecke aus Ytongsteinen konzipiert und zahlreiche außerschulische Lernorte, wie z.B. Gedenkstätten des Nationalsozialismus in Saarbrücken, die Benediktinerabtei St. Matthias in Trier oder die Synagoge in Saarbrücken besucht.

Mit diesen Projekttagen gelangt ein Engagement von Schülern, Lehrern und Eltern an seinen Höhepunkt, das in diesem Schuljahr und weit darüber hinaus, den Dialog zwischen den Kulturen und die Toleranz fördern will.

Hier einige Bilder der Projekttage am SGS:

DITIB-Diskussion

Projekttage 2011

Projekttage 2011

Ikonenprojekt

Projekttage 2011

Projekttage 2011

Projekttage 2011

Projekttage 2011

Projekttage 2011

Projekttage 2011

Projekttage 2011

Projekttage 2011

Projekttage 2011

Projekttage 2011


  Exkursion zu einem Täter-Ort
Vogelsang - ein Ort, an dem Menschen zur politischen und wirtschaftlichen Elite der Nationalsozialisten ausgebildet werden sollten. Ein Täter-Ort im Nationalpark Eifel, an dem deutlich wird, wohin es führt, wenn Religion durch eine menschenverachtende Ideologie ersetzt wird. Diesen Ort besuchten Schülerinnen und Schüler vom 19. - 21. Mai 2011 zusammen mit StD Simone Garve und Schulpfarrer Andreas Paul.

Vogelsang Eifel

Vogelsang Eifel

Vogelsang Eifel

Vogelsang Eifel

  Markt der Möglichkeiten - Trialog der Kulturen

Zwischenergebnis präsentiert

Markt der Möglichkeiten

Markt der Möglichkeiten

Markt der Möglichkeiten

Markt der Möglichkeiten
 
Am Freitag, den 25. März 2011 hatten Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen zusammen mit Simone Garve und Schulpfarrer Andreas Paul die Gelegenheit, die ersten Ergebnisse des Wettbewerbs ‚Trialog der Kulturen‘ im Kultusministerium in Saarbrücken vorzustellen. Beim ‚Markt der Möglichkeiten‘ waren neben Vertreterinnen und Vertretern der Herbert Quandt-Stiftung auch Juroren anwesend, die sich einen ersten Überblick über die Wettbewerbsbeiträge der sechs saarländischen Schulen verschafften. Der Wettbewerb läuft noch bis zum Ende des Schuljahres. Dann werden von den teilnehmenden Schulen zwei Gewinner besonders ausgezeichnet


  Stadtrundgang ‚Jüdische Spuren in Saarlouis‘
Am Donnerstag, den 10. Februar machte sich eine Gruppe von 15 Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Wettbewerbs ‚Trialog der Kulturen‘ auf einen Stadtrundgang durch Saarlouis. Begleitet wurden Sie dabei von Herrn Gilbert Jaeck. Nach einer kurzen Einführung in der Schule, bei der Herr Jaeck die Geschichte der Juden in Saarlouis seit der Gründung der Stadt skizzierte, ging es dann nach draußen. Die Schüler erwarteten detaillierte Informationen zu ehemaligen jüdischen Geschäftshäusern, wie z.B. am Ort der heutigen Buchhandlung Bock & Seip. Auch dass das Stadtbad ein Geschenk eines jüdischen Unternehmers war und die Astra-Werke früher Verpackungen für eine jüdische Zigarettenfabrik hergestellt haben, waren neue und interessante Informationen für die Schüler. Der Rundgang endete am jüdischen Friedhof und der Synagogen-Gedenkstätte. Dort erzählte Herr Jaeck Wissenswertes zu jüdischen Bestattungsritualen und erklärte die Bedeutung von Steinen, die man auf einigen Gräbern liegen sieht.

trialog stadtrundgang sls

trialog

Trialog Stadtrundgang jüdisches Saarlouis

Trialog Stadtrundgang jüdisches Saarlouis

Trialog Stadtrundgang jüdisches Saarlouis

Trialog Stadtrundgang jüdisches Saarlouis

Trialog Stadtrundgang jüdisches Saarlouis

Trialog Stadtrundgang jüdisches Saarlouis


  Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus
Am Donnerstag, den 27. Januar 2011, um 10.30 Uhr wurde eine Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus in die Ev. Pfarrkirche Saarlouis, Kaiser-Friedrich-Ring, von Schülern der Klassenstufe 10 veranstaltet, nachdem sich die Schüler in mehreren Fächern (Religion, Geschichte und Deutsch) mit dem Thema Schuld und Verantwortung beschäftigt hatten. Bei der Gedenkfeier in Saarlouis standen die 134 saarländischen Juden im Mittelpunkt, die am 22. Oktober 1940 zunächst in das Pyrenäenlager Gurs deportiert wurden. In Erinnerung an sie und zur Mahnung an die heutige Generation, einzutreten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung, wurden während der Gedenkfeier von einigen Schülern 134 Stolpersteine in den Mittelgang der Kirche legt. Damit verweist die Gedenkfeier auf die von der Stadt für den 8. April 2011 geplante Verlegung von 5 Stolpersteinen. Zugleich werden diese Steine die Schülerinnen und Schüler in ihren Alltag begleiten – als sichtbares Zeichen gegen das Vergessen und Ermutigung zu Zivilcourage in ihrem eigenen Umfeld. Schweigend und sichtlich betroffen nahmen die Schüler dieses Zeichen als Mahnung mit nach Hause. Musikalisch wurde die Feier umrahmt von Wiebke Neu und Christoph Kleuser.

Vom 24.-27.1. 11 wurden Beiträge des Gymnasiums am Stadtgarten zum Schulenwettbewerb in der Radiosendung „Innehalten“ auf SR 2 und SR 3 jeweils morgens gesendet. Die Texte können auf der Internetseite des SR (www.kirche-im-sr.de; Autorin: Simone Garve) nachgelesen werden und haben immer Bezug zu dem Thema Rhythmen des Lebens, die aufgrund von Unterrichtsgesprächen entstanden sind. Frau Garve erstellte die Manuskripte, gelesen wurden sie von Bärbel Jenner.

  Ein verbindendes Symbol aller drei Weltreligionen

Der Kunst-Kurs 11 von Frau Carmen Martel hat sich im Rahmen des Schulenwettbewerbs Gedanken über ein verbindendes Symbol der drei monotheistischen Weltreligionen gemacht, da alle drei ja auch gemeinsame Wurzeln haben. Die gelungenen Präsentationen finden in außergewöhnlicher Form im Foyer statt und wird verbunden mit den tragenden Säulen der Schule. Des Weiteren lädt sie Schüler dazu ein, in Dialog miteinander zu treten.

Hier einige Bilder aus dem Foyer unserer Schule:

Ein Symbol für die drei Weltreligionen

Ein Symbol für die drei Weltreligionen


  Wann fängt Weihnachten an?
Die evangelischen Schüler der Klassen 5 haben sich über das Thema "Wann fängt Weihnachten an?" Gedanken gemacht und überlegt, wie sie Menschen die am Rande der Gesellschaft leben, ein Licht ins Dunkel bringen können. Voll bepackt mit Spenden in ihren Taschen sind sie bei eiskaltem Wind in die Obdachlosenstätte Oase gelaufen, die Menschen, die in Notunterkünften leben, ein Tagesaufenthalt und Notunterkünfte zur
Verfügung stellt. Die "Oase", die bei der Ankunft auch den Schülern eine Wohltat war, befindet sich am Dr. Manfred-Henrich-Platz 3 gegenüber in
Saarlouis. Der Tagesaufenthalt ist ganzjährig für Männer und Frauen ab 18 Jahren geöffnet. Als Notunterkunft stehen 12 Betten für Männer sowie
6 Betten für Frauen zur Verfügung. Die Männer und Frauen haben sich ganz zum Erstaunen der Schüler wohnlich die Räume gestaltet.
Es gibt
Duschgelegenheiten, Waschmaschine und Trockner, immer Frühstück, Mittag- und Abendessen und sogar einen Fernsehraum. Frau Durst, Sozialarbeiterin vor Ort, stellte den Schüler die Umstände dar, unter denen die Obdachlosen in die Einrichtung gekommen sind und die Möglichkeiten, wie die Einrichtung versucht, diese Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren (z.B. Hilfen im Umgang mit Behörden, Wohnungsvermittlung etc.).
Sie bedankte sich für die Spenden der Schüler, die an Weihnachten
damit die Päckchen für die Wohnungslosen bestückt. Unsere muslimische
Schülerin Selina erinnerte an den Brauch des Teilens in ihrer Religion im Zusammenhang mit der Armensteuer und dem Ramadan.

Hier einige Bilder vom Besuch der "Oase":
Oase

Oase

Oase


  Chanukka-Fest
Trialog der Kulturen – Das Chanukka-Fest

Das Lieblingsfest aller jüdischen Kinder, Chanukka, fällt in die kalte Jahreszeit Nov/Dez, ähnlich wie das Lieblingsfest aller christlichen Kinder, Weihnachten. Da zünden die Kinder eine Woche lang jeden Abend ein Licht mehr auf einem Leuchter an, bis schließlich acht Kerzen brennen. Sie freuen sich über das Wunder, das vor mehr als zweitausend Jahren geschah. Damals hatten die Juden den Tempel in Jerusalem nach langer Belagerung wiedererobert. Das ewige Licht, der Leuchter im Tempel, die Menora, brannte acht Tage lang,
obwohl das vorhandene reine Öl eigentlich nur für einen Tag gereicht hätte. An den Tagen feiern die Juden mit Liedern, Spielen, in Öl ausgebackenen Speisen und Geschenke für Kinder.
Zum Andenken an das Canukka-Wunder hat sich bei den in Deutschland lebenden Juden das
Dreidel-Spiel entwickelt. Den Dreidel kann man übrigens auch selbst basteln!
Schüler der Klassenstufe 7 und 9 und die Projektgruppe mit muslimischen Schülern durften an dem Chanukka Gottesdienst, der vorwiegend in Hebräisch war, teilnehmen. Sie waren erstaunt darüber, dass es so viele Gemeinsamkeiten hinsichtlich des Brauchtums zwischen den Weltreligionen gibt.

Chanukka

Chanukka  Chanukka

  Gemeinsame Sankt-Martins-Feier am 11. November 2010
Martinsfeier als Kulturbrücke

Stadtgartengymnasium Saarlouis von Quandt-Stiftung für „Trialog“ ausgezeichnet

Eine Martinsfeier der anderen Art hat das Stadtgartengymnasium Saarlouis am 11. November auf die Beine gestellt. Als Teil eines Trialogs der Kulturen diente der Austausch unter Schülern verschiedener Religionen.
Das religiöse und kulturelle Miteinader leben und erleben steht seit Jahren am Stadtgartengymnasium Saarlouis im Mittelpunkt unterschiedlichster Projekte. In diesem Schuljahr beteiligt sich die Schule am Wettbewerb Trialog der Kulturen, ausgerufen von der Herbert-Quandt-Stiftung. Die Projektleiter, Simone Garve und Andreas Paul, betonen, dass der Wettbewerb dazu beitragen soll, interkulturelle Kompetenzen zu stärken und den Schülern das Wissen  über die Lebenswelten von Judentum, Christentum und Islam zu vertiefen. Dazu gehört am SGS, Feierlichkeiten zu begehen, die im Festkalender der drei monotheistischen Weltreligionen stehen, wie im Christentum St. Martin. Die Schüler haben  während der Feier die Legenden des Heiligen und das Brauchtum der Feier aufgearbeitet.
Die interkulturelle Feier, die alle Formen des Martinsbrauchtums aufzeigte, begann mit einem traditionellen Umzug, angeführt von St. Martin hoch zu Ross. Er trug einen Mantel, der von dem Saarlouiser Aktionskünstler Mike Mathes gestaltet wurde. Der ließ sein 1000-Augen-Projekt mit einfließen, das das Anliegen der Feier verdeutlichen sollte: Achtung und Beachtung des Fremden schaffen durch beispielhaftes Handeln von Vorbildern. Den Mantel teilen, Lieder im Licht der Laternen singen, Martinsbrezeln verteilen, zum Gänsebratenessen einladen: Das waren Teile der Darstellungen. Christliche und muslimisch Schüler präsentierten die Hintergründe des Brauchtums und die Gäste wurden zu einem Dialog aufgefordert, über ähnliche Bräuche in ihrer Religion nachzudenken und Vergleiche zu ziehen. Im Gespärch mit der Saarbücker Zeiten erzählten Derya, Siongül und Shirin - muslimischen Glaubens- sowie Claudia, Charlotte, Wiebke,  Sebastian und Jorin - christlichen Glaubens, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich aus der Geschichte um St. Martin ziehen lassen. Vorbilder wie St. Martin gibt es auch im Islam. Shirin sprach über die Propheten, allen voran Mohammed, den sie als Heiligen verehren. Der Heilige Nikolaus war für die christlichen Jugendlichen ein  weiteres Vorbild. Die Evangelischen erwähnten Martin Luther. In  vielen ev. Gegenden Deutschlands und v.a. Erfurt herum finden an diesem Martinstag Laternenumzüge statt, die an Martin Luther erinnern sollen, der vielen  Menschen-  wie der Heilige St. Martin-  Licht ins Dunkle brachte. Berührungsängste mit Fremdreligionen haben die Schüler nicht, da sie den Dialog seit Jahren kennen und viele muslimische und konfessionslose Schüler sich am Religionsunterricht aktiv beteiligen. Des Weiteren wird seit Jahren der Dialog mit der muslimischen Gemeinde Mannheim und der Synagogengemeinde Saarbrücken gepflegt, allein dadurch dass Exkursionen zu den Gottes-bzw., Versammlungshäusern. Dieses Engagement unterstützt die Herbert-Quandt-Stiftung finanziell, weshalb auch der Projektreferent Niels-Holger Schneider die entsprechende Plakette überreichte. Sechs saarländische Schulen, darunter zwei Gymnasien, nehmen am Wettbewerb teil und werden im Juli nächsten Jahres dafür ausgezeichnet. Da sich am Martinsfest der Dialog auf Muslime und Christen beschränkte, wird eine Exkursion zum diesjährigen Chanukkafest am 3.12. mit Mittelstufenklassen durchgeführt, um Brauchtum und Symbolik im Judentum im Vergleich zum Christentum zu beleuchten.

Bilder der Martinsfeier am SGS

St. Martinsfeier am SGS 2010

St. Martinsfeier am SGS 2010

St. Martinsfeier am SGS 2010

St. Martinsfeier am SGS 2010

St. Martinsfeier am SGS 2010

St. Martinsfeier am SGS 2010

St. Martinsfeier am SGS 2010

Den Flyer für die Einladung kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Der dazugehörige Elternbrief kann ihr hier heruntergeladen werden.

 Bericht: Menschenhandel in Südostasien
Neue Chance für verkaufte und ausgebeutete Kinder

Die Salesianer Don Boscos helfen den Kindern in Poipet, durch Bildung den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

PDF Bericht "Neue Chancen für verkaufte und ausgebeutete Kinder"

  Schulprojekt "Trialog der Kulturen"
Trialog

Das Gymnasium Am Stadtgarten wurde ausgewählt, am diesjährigen Wettbewerb "Trialog der Kulturen" der Herbert-Quandt-Stiftung teil zu nehmen. Trialog - das bedeutet Begegnungen von Christen, Juden und Muslimen. Unser Wettbewerb steht unter dem Motto "Rhythmen der Religionen - Rhythman des Lebens". Hierbei geht es darum zu entdecken, wie Religionen die Woche, das Jahr und das Leben prägen und strukturieren.
Wer Interesse an dem Wettbewerb hat, wendet sich bitte an Frau Garve oder Schulpfarrer A. Paul. Unterhalb gibt es zwei PDF-Dateien mit Materialien.

PDFTrialog der Kulturen - Flyer Eltern und Lehrer

PDF Trialog der Kulturen - Flyer Projektgruppe

   Trialog – Begegnung von Juden, Christen und Muslimen
Das Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis wurde ausgewählt, am diesjährigen Wettbewerb ‘Trialog der Kulturen’ der Herbert-Quandt-Stiftung teilzunehmen.

Trialog - das bedeutet Begegnung von Christen, Juden und Muslimen.

Unser Wettbewerbsbeitrag steht unter dem Motto “Rhythmen der Religionen - Rhythmen des Lebens”. Hierbei geht es darum zu entdecken, wie Religionen die Woche, das Jahr und das Leben prägen und strukturieren - und das oftmals unbewusst.
Auf unterschiedliche Weise sind die Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2010/2011 an unserer Schule in diesen Wettbewerb involviert und werden so anderen Religionen und Kulturen begegnen: Im Religionsunterricht, in Musik, Kunst, Geschichte und anderen Fächern, im Rahmen einer Projektgruppe  und immer wieder durch Präsentationen im Foyer.

Vorgesehen sind: Besuche in saarländischen Moscheen und in der Saarbrücker Synagoge, ein St.-Martins-Fest an der Schule, Begegnungen mit Juden und Muslimen in Form von Vorträgen, einem Kinoabend, gemeinsamen Feiern, Austausch, Expertenbefragungen, einer Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus.

Einzelne Themen stehen fest, aber es ist genügend Raum für weitere  Ideen und Anregungen!

Wir freuen uns über eine Mitarbeit - von Kolleginnen und Kollegen, ebenso wie von Vätern und Müttern - ob punktuell oder über das gesamte Schuljahr.

Wir stehen für  Fragen zur Verfügung: Persönlich in der Schule oder via Email an Simone Garve (s.garve@web.de), Tel.: 06861-73318 bzw. Schulpfarrer Andreas Paul (schulseelsorge.saarlouis@t-online.de), Tel.: 06836-921713.
                                   
Simone Garve & Andreas Paul
 
  Schulprojekt "Trialog der Kulturen"
Die Schüler der 7F1 und 7L hatten die Möglichkeit mit Frau Najdi zu sprechen, die als Pilgerin nach Mekka anschaulich und lebendig von ihren Erlebnissen in Medina und Mekka erzählte. Erstaunt hat die Schüler, dass die Riten, die dort vollzogen werden, auf Erzählungen von Abraham und seiner Familie zurückgehen. Beeindruckend waren die Bilder der Massen von Menschen, die dort vor Ort -alle gleich gekleidet- aus Achtung gegenüber Gott die Pilgerfahrt vollziehen. "Nebenbei lernt man nette Menschen kennen, keiner beleidigt den anderen, schaut ihn schief an oder sagt etwas Böses. Alle sind dort gleichen Ranges, es ist egal, ob Sie nun reich oder arm sind. Man ist deshalb auch in dieser Zeit Gott besonders nah.", erzählt Frau Najdi beeindruckt von den Erlebnissen vor Ort.

Hier einige Bilder des Vortrags von Frau Najdi:

Vortrtag Najdi

Vortrag Najdi

  Schüler-Aufsatz "Sukkot-Erntedankfest"
Einige Schülerinnen der 9. Klasse haben einen Aufsatz zum Thema "Sukkot-Erntedank" verfasst. Der Aufsatz trägt den Titel "Was haben das christliche Erntedankfest und das jüdische Laubhüttenfest mit Masttierhaltung zu tun?" Herunterladen kann man ihn hier als PDF-Datei:

PDF Schueleraufsatz Sukkot-Erntedankfest

  Jüdisches Brauchtum aus erster Hand - Vortrag vom 1.10.2010 in der Aula des SGS
Am Freitag den 1.10.10 hatten die 8er Klassen von Frau Garve und Herr Theobald die Möglichkeit mit Frau Hügel aus Saarlouis zu sprechen, die in den 50er Jahren zum Judentum übergetreten ist. Die Schüler nutzten die Gelegenheit sie nach dem jüdischen Glauben und Leben im Saarland zu befragen. Anschaulich erklärte Frau Hügel mit Hilfe der Symbole und Gegenstände aus dem Judentum die zahlreichen Feste und Feiern und die damit verbundenen Rituale und Bräuche. Das Material konnte durch die finanzielle Unterstützung der Herbert Quandt-Stiftung im Rahmen des Schulenwettbewerbs Trialog der Kulturen angeschafft werden und steht ab sofort zur Ansicht in der Vitrine im Foyer.

vortrag
Die Schülerinnen und Schüler probieren das ungesäuerte Brot (Mazzen), das zu den Riten des Pessach-Festes gehört.  

vortrag

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 Collage zum Thema "Ende des Ramadans"
pfdf  Collage "Ende des Ramadans" am 9. September 2010

  Besuch der großen Moschee in Mannheim
Ein beeindruckendes Erlebnis

Wir, die 7 F1 und Mona aus der 7L, fuhren mit unseren Religionslehrerinnen Frau Bubel und Frau Garve in Richtung Mannheim zur noch größten Moschee Deutschlands. Außer Sükran und Fehrhan wusste keiner, wie die Moschee aussieht und was uns dort erwartete.
Nach einer lustigen Busfahrt, die eineinhalb Stunden dauerte, waren wir aufgeregt mal zu sehen, wie die Kirche der Muslime aussieht und wie die Gemeinde dort lebt.
Es war von außen eher eine unauffällige Moschee direkt neben einer Kirche mit einem Minarett, von dem aus der Gebetsrufer ruft, wenn es Zeit zu beten ist; allerdings werden die Minarette in Deutschland nicht benutzt, da es wohl eine Art Ruhestörung für Andersgläubige wäre, wenn ein Gebetsrufer 5mal am Tag ruft.
Vor dem Beten, erklärt uns Frau Mazaran, müssen sich Muslime gründlich waschen, nicht nur wegen der Hygiene, sondern damit sie von allem Weltlichen rein sind, d.h. auch von schlechten Gedanken. Deshalb mussten sich Julius, Saskia und Frederic Wasser über ihre Haare streichen und nach Anleitung von Frau Mazaran Waschrituale nachmachen, damit wir die Rituale anschaulich vor Augen hatten. Danke an euch, dass ihr euch bereit erklärt habt mitzumachen!
Anschließend mussten wir die Schuhe ausziehen, damit wir den Moscheeinnenraum betreten konnten. Der Gebetsraum war riesig! Überall waren kalligraphische Zeichen an der Wand mit tollen Farben, die Gebete, prophetische Worte etc. beinhalten. Es waren dort keine Bilder zu sehen, da man nur zu Gott beten soll und nicht zu einem Götzen. Im Raum war auch eine Mihrab, eine Gebetsnische, die zeigt Richtung Mekka an, weil dort das Haus Gottes, das Abraham mit seinem Sohn Ismael gebaut haben soll, steht. Von dort aus betet der Imam, der Vorbeter zu der Gemeinde, wenn der Muezzin zum Gebet gerufen hat. Um uns den Gebetsruf anschaulich zu machen, kam ein Muezzin zu uns und rief die Männer in der Moschee zum Gebet auf. Das klang in der arabischen Sprache sehr merkwürdig! Neben der Gebetsnische steht die Minbar, eine Art Kanzel, von der aus ein Religionsgelehrter immer freitags eine Art Predigt hält. Er steht erhöht, damit ihn die Gemeinde immer sehen und hören kann. Merkwürdig fanden wir die Tatsache, dass Männer und Frauen nicht gemeinsam beten dürfen und für Frauen eine eigene Empore vorgesehen ist. Allerdings ist das auch wieder verständlich, weil sie sich nicht gegenseitig ablenken sollen.
Nach der anschaulichen Führung schauten wir uns noch die Umgebung der Moschee an und liefen bzw. rannten durch „Kleinistanbul“, wo wir an einer Vielzahl von türkischen Geschäften sehen konnten, so dass man den Eindruck hatte als sei man in der Türkei. Wir gönnten uns noch einen Döner und leckere Baklawa, so dass wir auch ein Stück türkische Lebensqualität mitbekommen konnten. Gerne wären wir noch in die orientalische Teebar gegangen, aber dazu fehlte einfach Zeit.
Es hat sich gelohnt dort hinzufahren, nicht nur wegen der leckeren Döner!

Katrin D. (Klasse 7 F1)

Hier einige Fotos des Moscheebesuchs:
moschee mannheim

Moschee Mannheim

Moschee Mannheim

Moschee Mannheim

  Besuch des muslimischen Gebetshauses in Dillingen
Gebet im muslimischen Gebetshaus in Dillingen im Rahmen des Trialog der Kulturen am 9. September 2010:

Besuch im muslimischen Gebetshaus

Besuch im muslimischen Gebetshaus

Besuch im muslimischen Gebetshaus

  Jüdisches Museum hält in Saarlouis
Berliner Bildungseinrichtung auf Tour-Station am Gymnasium am Stadtgarten

Das jüdische Museum Berlin (JMB) beschäftigt sich mit zwei Jahrtausenden deutsch-jüdischer Geschichte. Seit drei Jahren geht die Bildungseinrichtung „on tour“, um mit einer mobilen Ausstellung und speziellen Workshops die Schüler im gesamten Bundesgebiet zu besuchen und vor Ort zum Dialog über die deutsch-jüdische Geschichte einzuladen.
Derart vermittelt das JMB Blick auf die Lebenswelt der Jugendlichen Einblicke in jüdische Traditionen. Die mobile Ausstellung zeigt ausgewählte Objekte des Museums. Am Freitag, den 10.9.10, begrüßt das Gymnasium am Stadtgarten den Track. Die Ausstellung wird je nach Wetterlage entweder auf dem Schulhof oder im Foyer aufgebaut werden.
Zwei Mittelstufenklassen haben die Möglichkeit, den Workshop zur jüdischen Kindheit und Jugend nach 1945 zu belegen. In Gruppenarbeit erschließen sich die Jugendlichen Biographien zum Thema „So einfach war das“ mit Hilfe von iPod, Fotos und Arbeitsbögen. Drei weitere Klassen erhalten die Möglichkeit im Klassenverband die Ausstellung mit gelenkter Führung zu besuchen; alle anderen Schüler und Lehrer dürfen in den Pausen die Ausstellung besichtigen; interessierte Besucher sind herzlich Willkommen von 8.oo Uhr – 13.oo Uhr viel über die deutsch-jüdische Geschichte, aber auch die jüdische Religion und Kultur zu erfahren.

Hier einige Bilder der Veranstaltung:

juedisches Museum

juedisches Museum

juedisches Museum

juedisches Museum


  Trialog – mehr als eine AG…
Das Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis wurde ausgewählt, am diesjährigen Wettbewerb ‘Trialog der Kulturen’ der Herbert-Quandt-Stiftung teilzunehmen.

Trialog - das bedeutet Begegnung von Christen, Juden und Muslimen.

Auf unterschiedliche Weise wirst Du das in diesem Schuljahr an unserer Schule mitbekommen: Im Religionsunterricht, in Musik, Kunst, Geschichte und anderen Fächern und immer wieder durch Präsentationen im Foyer.

Du kannst aber auch ganz intensiv mit dabei sein: Durch Deine Mitarbeit in der Projektgruppe Trialog. Hier erwarten Dich ein Besuch in einer Moschee und in der Saarbrücker Synagoge, Begegnungen mit Juden und Muslimen und spannende Nachmittage zu der Frage, wie unsere Religion unser Leben, wie fremde Religionen das Leben der Menschen, die mit uns in Saarlouis, im Saarland, in Deutschland & Europa leben, prägen.

Mitmachen kann jeder - von Klassenstufe 5 bis Klassenstufe 8! Einzelne Themen stehen fest, aber es ist genügend Raum für Eure eigenen Ideen und Anregungen!

Was “bringt” Dir die Teilnahme? Natürlich erstmal viele wichtige und interessante Erfahrungen in der Begegnung mit Menschen anderer Kultur und Religion! Du wirst merken: Nicht nur in der Schule zu sitzen und ‘über andere’ zu reden, sondern wirklich Menschen zu begegnen, an Festen anderer Religionen teilzunehmen - so spürst Du, wie Religion das Leben von Menschen prägt.  Nicht vor-urteilen, sondern Menschen anderer Religionen kennen lernen, mit ihnen reden, sie verstehen und dadurch auch mich selber besser kennen lernen - darum geht es! Außerdem ist die Zulassung zur Teilnahme am Wettbewerb nicht nur eine Auszeichnung für die Schule, sondern auch für Dich als Schülerin und Schüler! Darüber hinaus wird Deine Teilnahme auf dem Zeugnis vermerkt und Du erhältst eine Teilnahmeurkunde.

Du hast noch Fragen? Sprich uns einfach  in der Schule an oder schreib eine Email an Simone Garve (s.garve@web.de), Tel.: 06861-73318 oder wende Dich an Schulpfarrer Andreas Paul (schulseelsorge.saarlouis@t-online.de), Tel.: 06836-921713.

Wir freuen uns auf Deine Ideen, Deine Gedanken und Deine Teilnahme!
           
Simone Garve & Andreas Paul

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