Trialog
der Religionen - Ein
Projekt am SGS im Schuljahr 2010/11


| Projekttage am SGS im "Trialog
der Kulturen" - Juni 2011 |
Rhythmen des Erwachsenwerdens – was
bestimmt eigentlich MEIN Leben?
Mit diesem Thema
beschäftigten sich Schüler der Klassenstufe 10 des Saarlouiser
Gymnasiums am Stadtgarten im Rahmenprojekt „Trialog der Kulturen“
In
der Projektwoche vom 17.-21.Juni 2011 beschäftigten
sich Schülerinnen und Schüler mit dem Einfluss der drei großen
monotheistischen
Religionen auf ihr eigenes Leben
und
verglichen dies mit der Entwicklung der Rechtsfähigkeit.
Aus Informationen über den
Islam, das Judentum und das
Christentum, die während des ersten Projekttags gemeinsam
zusammengetragen
wurden, gewannen die Schüler einen ersten Überblick über die
Gemeinsamkeiten
und Unterschiede der drei Weltreligionen in den typischen Aspekten des
Lebens,
wie z.B. der Religionserziehung, der Religionsmündigkeit und der Heirat.
Es kamen viele Fragen auf,
die am folgenden Tag in einer
Podiumsdiskussion geklärt werden konnten. Gäste auf dem Podium waren
Herr Bekir
Alboğa, Sprecher der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für
Religion e.V.
(DITIB), Kantor Benjamin Chait, Zugehöriger der Synagogengemeinde Saar,
und
Schulpfarrer Andreas Paul von der Schulseelsorge Saarlouis. Neben den Vertretern der Religionen stand
auch ein Lehrer des Gymnasiums am Stadtgarten
zur Leitung des Gespräches und zur Klärung der
Rechtsfragen zur
Verfügung.
Offen sprachen Herr Alboğa, Kantor Chait und Herr Paul über ihre eigenen
Erfahrungen des
Erwachsenwerdens in ihrer jeweiligen Religion, schilderten den Schülern
ihre
Eindrücke und die Werte, mit denen sie aufgewachsen waren, und räumten
weit
verbreitete Missverständnisse aus dem Weg. Aufgrund der lockeren
Atmosphäre
wurde auch das Publikum, bestehend aus Lehrern und Schülern der elften
Klasse,
dazu angeregt, sich ebenso wie die am Projekt teilnehmenden
Schülerinnen und
Schüler aktiv an der Diskussion zu beteiligen.
Es
wurden unter
anderem Fragen geklärt wie „Ist es möglich, innerhalb dieser drei
Religionen
die Konfession zu wechseln?“, „Dürfen Mitglieder des Islams, des
Judentums und
des Christentums auch untereinander heiraten?“ oder „Sieht der
Gebetsalltag so
aus, wie man es aus Filmen kennt? Und befolgt jeder gleichermaßen
strikt die
Bräuche?“.
Das Interesse der
Jugendlichen war vielseitig, die
Antworten interessant und ausführlich, das Gespräch anregend und
aufschlussreich
und von positiver Resonanz begleitet.
„Der Einblick in die
Gegebenheiten dieser drei Religionen
war wirklich interessant und vielseitig. Meiner Meinung nach haben sie
Einiges
gemein, aber es gibt auch viele Unterschiede und andere Denkweisen, die
interessant
zu entdecken sind.“,sagte eine Schülerin der Projektgruppe. Auch die
anderen
beteiligten Schüler waren von der Diskussion begeistert. Besonders die
Offenheit, mit der über die Themen gesprochen wurde, gefiel ihnen gut.
Die Ergebnisse der
dreitägigen Arbeit wurden in einer
Präsentation zusammengetragen, die als ein Teil in das Großprojekt
„Trialog der
Kulturen“ eingeht.
Selina Pira (10F3)
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| Projekttage am SGS im "Trialog
der Kulturen" - Juni 2011 |
Religionen
im Dialog
Der Tage
stehen zum Ende des Schuljahres am
Stadtgartengymnasium Saarlouis noch einmal ganz im Zeichen des
Wettbewerbs
‚Trialog der Kulturen‘. Unter dem Wettbewerbsbeitrag ‚Rhythmen der
Religionen,
Rhythmen des Lebens‘ arbeiten die Schülerinnen und Schüler auf ganz
unterschiedliche Art und Weise zu den prägenden Festen, Regeln und
Riten der
drei monotheistischen Weltreligionen. Ein besonderer Höhepunkt dabei
war der
Besuch von Bekir Alboga, Sprecher der Ditib Deutschland, und des Kantors der
Synagogengemeinde Saar,
Benjamin Chait. In einer Podiumsdiskussion wurden Riten des
Erwachsenwerdens im
Islam, Christentum und Judentum diskutiert, erläutert und in Beziehung
gestellt
zu Regelungen im deutschen Recht. Dabei wurde deutlich: Alle Normen der
Religionen sind letztlich Hilfestellungen, Werte und Glaubensaussagen
im Alltag
zu leben. Regelungen stehen nicht isoliert, sind nicht „zu erledigen“,
sondern
solle Ausdruck einer Lebenshaltung sein. Weit über diese Podiumsdiskussion wurde
von den 800
teilnehmenden Schülerinnen und Schülern mit den Lehrern und anderen
außerschulischen Experten, arabisch gekocht, ein Kulturkalender
gestaltet,
Ikonen gemalt, eine Dialogecke aus Ytongsteinen konzipiert und
zahlreiche
außerschulische Lernorte, wie z.B. Gedenkstätten des
Nationalsozialismus in
Saarbrücken, die Benediktinerabtei St. Matthias in Trier oder die
Synagoge in
Saarbrücken besucht.
Mit diesen Projekttagen gelangt ein
Engagement von Schülern,
Lehrern und Eltern an seinen Höhepunkt, das in diesem Schuljahr und
weit
darüber hinaus, den Dialog zwischen den Kulturen und die Toleranz
fördern will. Hier einige
Bilder der Projekttage am SGS: 













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| Exkursion zu einem Täter-Ort |
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Markt der Möglichkeiten - Trialog der
Kulturen
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| Stadtrundgang
‚Jüdische Spuren in Saarlouis‘ |
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| Gedenkfeier
für die Opfer des Nationalsozialismus |
Am
Donnerstag, den 27. Januar 2011, um 10.30 Uhr wurde eine Gedenkfeier
für die Opfer des Nationalsozialismus in die Ev. Pfarrkirche Saarlouis,
Kaiser-Friedrich-Ring, von Schülern der Klassenstufe 10 veranstaltet,
nachdem sich die Schüler in mehreren Fächern (Religion, Geschichte und
Deutsch) mit dem Thema Schuld und Verantwortung beschäftigt hatten. Bei
der Gedenkfeier in Saarlouis standen die 134 saarländischen Juden im
Mittelpunkt, die am 22. Oktober 1940 zunächst in das Pyrenäenlager Gurs
deportiert wurden. In Erinnerung an sie und zur Mahnung an die heutige
Generation, einzutreten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und
Ausgrenzung, wurden während der Gedenkfeier von einigen Schülern 134
Stolpersteine in den Mittelgang der Kirche legt. Damit verweist die
Gedenkfeier auf die von der Stadt für den 8. April 2011 geplante
Verlegung von 5 Stolpersteinen. Zugleich werden diese Steine die
Schülerinnen und Schüler in ihren Alltag begleiten – als sichtbares
Zeichen gegen das Vergessen und Ermutigung zu Zivilcourage in ihrem
eigenen Umfeld. Schweigend und sichtlich betroffen nahmen die Schüler
dieses Zeichen als Mahnung mit nach Hause. Musikalisch wurde die Feier
umrahmt von Wiebke Neu und Christoph Kleuser.
Vom
24.-27.1. 11
wurden Beiträge des Gymnasiums am Stadtgarten zum Schulenwettbewerb in
der Radiosendung „Innehalten“ auf SR 2 und SR 3 jeweils morgens
gesendet. Die Texte können auf der Internetseite des SR ( www.kirche-im-sr.de;
Autorin: Simone Garve) nachgelesen werden und haben immer Bezug zu dem
Thema Rhythmen des Lebens, die aufgrund von Unterrichtsgesprächen
entstanden sind. Frau Garve erstellte die Manuskripte, gelesen wurden
sie von Bärbel Jenner.
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Ein verbindendes Symbol aller
drei Weltreligionen
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Der Kunst-Kurs 11
von Frau Carmen Martel hat sich im Rahmen
des Schulenwettbewerbs Gedanken über ein verbindendes Symbol der drei
monotheistischen
Weltreligionen gemacht, da alle drei ja auch gemeinsame Wurzeln haben.
Die gelungenen Präsentationen finden in außergewöhnlicher Form im Foyer
statt und wird verbunden mit den tragenden Säulen der Schule. Des
Weiteren lädt sie Schüler dazu ein, in Dialog miteinander zu treten.
Hier
einige Bilder aus dem Foyer unserer Schule:
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Wann fängt Weihnachten an?
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Die
evangelischen Schüler der Klassen 5 haben sich
über das Thema "Wann fängt
Weihnachten an?" Gedanken gemacht und überlegt, wie sie Menschen die am Rande
der Gesellschaft leben, ein Licht ins Dunkel bringen können. Voll
bepackt mit Spenden in ihren Taschen sind sie bei eiskaltem Wind in die
Obdachlosenstätte Oase gelaufen, die Menschen, die in Notunterkünften
leben, ein Tagesaufenthalt und Notunterkünfte zur
Verfügung
stellt. Die "Oase", die bei der Ankunft auch den Schülern
eine Wohltat
war, befindet sich am Dr. Manfred-Henrich-Platz 3 gegenüber in
Saarlouis.
Der Tagesaufenthalt ist ganzjährig für Männer und Frauen ab 18 Jahren
geöffnet. Als Notunterkunft stehen 12 Betten für Männer sowie
6
Betten für Frauen zur Verfügung. Die Männer und Frauen haben sich ganz zum
Erstaunen der Schüler wohnlich die Räume gestaltet.
Es gibt Duschgelegenheiten,
Waschmaschine und Trockner, immer Frühstück, Mittag- und Abendessen
und sogar einen Fernsehraum. Frau Durst, Sozialarbeiterin vor Ort,
stellte den Schüler die Umstände dar, unter denen die Obdachlosen in
die Einrichtung gekommen sind und die Möglichkeiten, wie die Einrichtung
versucht, diese Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren
(z.B. Hilfen im Umgang mit Behörden, Wohnungsvermittlung etc.).
Sie bedankte sich für die Spenden der Schüler, die an Weihnachten damit die
Päckchen für die Wohnungslosen bestückt. Unsere muslimische
Schülerin
Selina erinnerte an den Brauch des Teilens in ihrer Religion im Zusammenhang
mit der Armensteuer und dem Ramadan.
Hier einige Bilder vom Besuch der "Oase":



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Chanukka-Fest |
Trialog der Kulturen – Das
Chanukka-Fest
Das
Lieblingsfest aller jüdischen Kinder, Chanukka, fällt in die kalte
Jahreszeit Nov/Dez, ähnlich wie das Lieblingsfest aller christlichen
Kinder, Weihnachten. Da zünden die Kinder eine Woche lang jeden Abend
ein Licht mehr auf einem Leuchter an, bis schließlich acht Kerzen
brennen. Sie freuen sich über das Wunder, das vor mehr als zweitausend
Jahren geschah. Damals hatten die Juden den Tempel in Jerusalem nach
langer Belagerung wiedererobert. Das ewige Licht, der Leuchter im
Tempel, die Menora, brannte acht Tage lang,
obwohl
das vorhandene reine Öl eigentlich nur für einen Tag gereicht hätte. An
den Tagen feiern die Juden mit Liedern, Spielen, in Öl ausgebackenen
Speisen und Geschenke für Kinder.
Zum Andenken an das
Canukka-Wunder
hat sich bei den in Deutschland lebenden Juden das
Dreidel-Spiel
entwickelt. Den
Dreidel kann man übrigens auch selbst basteln!
Schüler
der Klassenstufe 7 und 9 und die Projektgruppe mit muslimischen
Schülern durften an dem Chanukka Gottesdienst, der vorwiegend in
Hebräisch war, teilnehmen. Sie waren erstaunt darüber, dass es so viele
Gemeinsamkeiten hinsichtlich des Brauchtums zwischen den Weltreligionen
gibt.


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| Gemeinsame
Sankt-Martins-Feier am 11. November 2010 |
Martinsfeier
als Kulturbrücke
Stadtgartengymnasium
Saarlouis von Quandt-Stiftung für „Trialog“ ausgezeichnet
Eine
Martinsfeier der anderen Art hat das Stadtgartengymnasium Saarlouis am
11. November auf die Beine gestellt. Als Teil eines Trialogs der
Kulturen
diente der Austausch unter Schülern verschiedener Religionen.
Das
religiöse und kulturelle Miteinader leben und erleben steht seit Jahren
am Stadtgartengymnasium Saarlouis im Mittelpunkt unterschiedlichster
Projekte. In diesem Schuljahr beteiligt sich die Schule am Wettbewerb
Trialog der Kulturen, ausgerufen von der Herbert-Quandt-Stiftung. Die
Projektleiter, Simone Garve und Andreas Paul, betonen, dass der
Wettbewerb dazu beitragen soll, interkulturelle Kompetenzen zu stärken
und den Schülern das Wissen über die Lebenswelten von
Judentum,
Christentum und Islam zu vertiefen. Dazu gehört am SGS, Feierlichkeiten
zu begehen, die im Festkalender der drei monotheistischen
Weltreligionen stehen, wie im Christentum St. Martin. Die Schüler
haben während der Feier die Legenden des Heiligen und das
Brauchtum der Feier aufgearbeitet.
Die interkulturelle Feier, die
alle Formen des Martinsbrauchtums aufzeigte, begann mit einem
traditionellen Umzug, angeführt von St. Martin hoch zu Ross. Er trug
einen Mantel, der von dem Saarlouiser Aktionskünstler Mike Mathes
gestaltet wurde. Der ließ sein 1000-Augen-Projekt mit einfließen, das
das Anliegen der Feier verdeutlichen sollte: Achtung und Beachtung des
Fremden schaffen durch beispielhaftes Handeln von Vorbildern. Den
Mantel teilen, Lieder im Licht der Laternen singen, Martinsbrezeln
verteilen, zum Gänsebratenessen einladen: Das waren Teile der
Darstellungen. Christliche und muslimisch Schüler präsentierten die
Hintergründe des Brauchtums und die Gäste wurden zu einem Dialog
aufgefordert, über ähnliche Bräuche in ihrer Religion nachzudenken und
Vergleiche zu ziehen. Im Gespärch mit der Saarbücker Zeiten erzählten
Derya, Siongül und Shirin - muslimischen Glaubens- sowie Claudia,
Charlotte, Wiebke, Sebastian und Jorin - christlichen
Glaubens,
welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich aus der Geschichte um St.
Martin ziehen lassen. Vorbilder wie St. Martin gibt es auch im Islam.
Shirin sprach über die Propheten, allen voran Mohammed, den sie als
Heiligen verehren. Der Heilige Nikolaus war für die christlichen
Jugendlichen ein weiteres Vorbild. Die Evangelischen
erwähnten
Martin Luther. In vielen ev. Gegenden Deutschlands und v.a.
Erfurt herum finden an diesem Martinstag Laternenumzüge statt, die an
Martin Luther erinnern sollen, der vielen Menschen-
wie der
Heilige St. Martin- Licht ins Dunkle brachte.
Berührungsängste
mit Fremdreligionen haben die Schüler nicht, da sie den Dialog seit
Jahren kennen und viele muslimische und konfessionslose Schüler sich am
Religionsunterricht aktiv beteiligen. Des Weiteren wird seit Jahren der
Dialog mit der muslimischen Gemeinde Mannheim und der Synagogengemeinde
Saarbrücken gepflegt, allein dadurch dass Exkursionen zu den
Gottes-bzw., Versammlungshäusern. Dieses Engagement unterstützt die
Herbert-Quandt-Stiftung finanziell, weshalb auch der Projektreferent
Niels-Holger Schneider die entsprechende Plakette überreichte. Sechs
saarländische Schulen, darunter zwei Gymnasien, nehmen am Wettbewerb
teil und werden im Juli nächsten Jahres dafür ausgezeichnet. Da sich am
Martinsfest der Dialog auf Muslime und Christen beschränkte, wird eine
Exkursion zum diesjährigen Chanukkafest am 3.12. mit
Mittelstufenklassen durchgeführt, um Brauchtum und Symbolik im Judentum
im Vergleich zum Christentum zu beleuchten.
Bilder der Martinsfeier am SGS







Den Flyer für die Einladung kann hier als
PDF-Datei heruntergeladen
werden.
Der dazugehörige Elternbrief kann ihr hier
heruntergeladen werden.
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| Bericht: Menschenhandel
in Südostasien |
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Schulprojekt "Trialog der
Kulturen" |

Das Gymnasium Am Stadtgarten wurde ausgewählt, am diesjährigen
Wettbewerb "Trialog der Kulturen" der Herbert-Quandt-Stiftung teil zu
nehmen. Trialog - das bedeutet Begegnungen von Christen, Juden und
Muslimen. Unser Wettbewerb steht unter dem Motto "Rhythmen der
Religionen - Rhythman des Lebens". Hierbei geht es darum zu entdecken,
wie Religionen die Woche, das Jahr und das Leben prägen und
strukturieren.
Wer Interesse an dem Wettbewerb hat, wendet sich bitte an Frau Garve
oder Schulpfarrer A. Paul. Unterhalb gibt es zwei PDF-Dateien mit
Materialien.
Trialog
der Kulturen - Flyer Eltern und
Lehrer
Trialog der Kulturen -
Flyer
Projektgruppe
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Trialog
–
Begegnung von Juden, Christen und Muslimen |
Das Gymnasium am
Stadtgarten Saarlouis
wurde ausgewählt, am diesjährigen Wettbewerb ‘Trialog der Kulturen’ der
Herbert-Quandt-Stiftung teilzunehmen.
Trialog - das bedeutet Begegnung von Christen, Juden und
Muslimen.
Unser
Wettbewerbsbeitrag steht unter dem Motto “Rhythmen der Religionen -
Rhythmen des Lebens”. Hierbei geht es darum zu entdecken, wie
Religionen die Woche, das Jahr und das Leben prägen und strukturieren -
und das oftmals unbewusst.
Auf unterschiedliche Weise sind die
Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2010/2011 an unserer Schule in
diesen Wettbewerb involviert und werden so anderen Religionen und
Kulturen begegnen: Im Religionsunterricht, in Musik, Kunst, Geschichte
und anderen Fächern, im Rahmen einer Projektgruppe und immer
wieder
durch Präsentationen im Foyer.
Vorgesehen sind: Besuche in
saarländischen Moscheen und in der Saarbrücker Synagoge, ein
St.-Martins-Fest an der Schule, Begegnungen mit Juden und Muslimen in
Form von Vorträgen, einem Kinoabend, gemeinsamen Feiern, Austausch,
Expertenbefragungen, einer Gedenkfeier für die Opfer des
Nationalsozialismus.
Einzelne Themen stehen fest, aber es ist genügend Raum für
weitere Ideen und Anregungen!
Wir
freuen uns über eine Mitarbeit - von Kolleginnen und Kollegen, ebenso
wie von Vätern und Müttern - ob punktuell oder über das gesamte
Schuljahr.
Wir stehen für Fragen zur Verfügung: Persönlich in
der Schule oder via Email an Simone Garve (s.garve@web.de), Tel.:
06861-73318 bzw. Schulpfarrer Andreas Paul
(schulseelsorge.saarlouis@t-online.de), Tel.: 06836-921713.
Simone Garve & Andreas Paul
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Schulprojekt "Trialog der
Kulturen" |
Die
Schüler der 7F1 und 7L hatten die Möglichkeit mit Frau Najdi zu
sprechen, die als Pilgerin nach Mekka anschaulich und lebendig von
ihren Erlebnissen in Medina und Mekka erzählte. Erstaunt hat die
Schüler, dass die Riten, die dort vollzogen werden, auf Erzählungen von
Abraham und seiner Familie zurückgehen. Beeindruckend waren die Bilder
der Massen von Menschen, die dort vor Ort -alle gleich gekleidet- aus
Achtung gegenüber Gott die Pilgerfahrt vollziehen. "Nebenbei lernt man
nette Menschen kennen, keiner beleidigt den anderen, schaut ihn schief
an oder sagt etwas Böses. Alle sind dort gleichen Ranges, es ist egal,
ob Sie nun reich oder arm sind. Man ist deshalb auch in dieser Zeit
Gott besonders nah.", erzählt Frau Najdi beeindruckt von den
Erlebnissen vor Ort.
Hier einige Bilder des Vortrags von Frau Najdi:


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Schüler-Aufsatz "Sukkot-Erntedankfest" |
Einige
Schülerinnen der 9.
Klasse haben einen
Aufsatz zum Thema "Sukkot-Erntedank" verfasst. Der Aufsatz trägt den
Titel "Was haben das christliche Erntedankfest und das jüdische
Laubhüttenfest mit Masttierhaltung zu tun?" Herunterladen kann man ihn
hier als PDF-Datei:
Schueleraufsatz
Sukkot-Erntedankfest |
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Jüdisches
Brauchtum aus
erster Hand - Vortrag vom 1.10.2010 in der Aula des SGS |
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| Collage
zum Thema
"Ende des Ramadans" |
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Besuch der
großen
Moschee in Mannheim |
Ein beeindruckendes Erlebnis
Wir,
die 7 F1 und Mona aus der 7L, fuhren mit unseren Religionslehrerinnen
Frau Bubel und Frau Garve in Richtung Mannheim zur noch größten Moschee
Deutschlands. Außer Sükran und Fehrhan wusste keiner, wie die Moschee
aussieht und was uns dort erwartete.
Nach einer lustigen Busfahrt,
die eineinhalb Stunden dauerte, waren wir aufgeregt mal zu sehen, wie
die Kirche der Muslime aussieht und wie die Gemeinde dort lebt.
Es
war von außen eher eine unauffällige Moschee direkt neben einer Kirche
mit einem Minarett, von dem aus der Gebetsrufer ruft, wenn es Zeit zu
beten ist; allerdings werden die Minarette in Deutschland nicht
benutzt, da es wohl eine Art Ruhestörung für Andersgläubige wäre, wenn
ein Gebetsrufer 5mal am Tag ruft.
Vor dem Beten, erklärt uns Frau
Mazaran, müssen sich Muslime gründlich waschen, nicht nur wegen der
Hygiene, sondern damit sie von allem Weltlichen rein sind, d.h. auch
von schlechten Gedanken. Deshalb mussten sich Julius, Saskia und
Frederic Wasser über ihre Haare streichen und nach Anleitung von Frau
Mazaran Waschrituale nachmachen, damit wir die Rituale anschaulich vor
Augen hatten. Danke an euch, dass ihr euch bereit erklärt habt
mitzumachen!
Anschließend mussten wir die Schuhe ausziehen, damit
wir den Moscheeinnenraum betreten konnten. Der Gebetsraum war riesig!
Überall waren kalligraphische Zeichen an der Wand mit tollen Farben,
die Gebete, prophetische Worte etc. beinhalten. Es waren dort keine
Bilder zu sehen, da man nur zu Gott beten soll und nicht zu einem
Götzen. Im Raum war auch eine Mihrab, eine Gebetsnische, die zeigt
Richtung Mekka an, weil dort das Haus Gottes, das Abraham mit seinem
Sohn Ismael gebaut haben soll, steht. Von dort aus betet der Imam, der
Vorbeter zu der Gemeinde, wenn der Muezzin zum Gebet gerufen hat. Um
uns den Gebetsruf anschaulich zu machen, kam ein Muezzin zu uns und
rief die Männer in der Moschee zum Gebet auf. Das klang in der
arabischen Sprache sehr merkwürdig! Neben der Gebetsnische steht die
Minbar, eine Art Kanzel, von der aus ein Religionsgelehrter immer
freitags eine Art Predigt hält. Er steht erhöht, damit ihn die Gemeinde
immer sehen und hören kann. Merkwürdig fanden wir die Tatsache, dass
Männer und Frauen nicht gemeinsam beten dürfen und für Frauen eine
eigene Empore vorgesehen ist. Allerdings ist das auch wieder
verständlich, weil sie sich nicht gegenseitig ablenken sollen.
Nach
der anschaulichen Führung schauten wir uns noch die Umgebung der
Moschee an und liefen bzw. rannten durch „Kleinistanbul“, wo wir an
einer Vielzahl von türkischen Geschäften sehen konnten, so dass man den
Eindruck hatte als sei man in der Türkei. Wir gönnten uns noch einen
Döner und leckere Baklawa, so dass wir auch ein Stück türkische
Lebensqualität mitbekommen konnten. Gerne wären wir noch in die
orientalische Teebar gegangen, aber dazu fehlte einfach Zeit.
Es hat sich gelohnt dort hinzufahren, nicht nur wegen der leckeren
Döner!
Katrin D. (Klasse 7 F1)
Hier einige Fotos des Moscheebesuchs:




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Besuch des
muslimischen Gebetshauses in Dillingen |
Gebet
im muslimischen Gebetshaus in Dillingen im Rahmen des Trialog der
Kulturen am 9. September 2010:


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| Jüdisches
Museum hält in Saarlouis |
Berliner
Bildungseinrichtung auf Tour-Station am Gymnasium
am Stadtgarten
Das
jüdische Museum Berlin (JMB) beschäftigt sich mit zwei
Jahrtausenden deutsch-jüdischer Geschichte. Seit drei Jahren geht die
Bildungseinrichtung „on tour“, um mit einer mobilen Ausstellung und
speziellen
Workshops die Schüler im gesamten Bundesgebiet zu besuchen und vor Ort
zum
Dialog über die deutsch-jüdische Geschichte einzuladen.
Derart
vermittelt das JMB Blick auf die Lebenswelt der
Jugendlichen Einblicke in jüdische Traditionen. Die mobile Ausstellung
zeigt
ausgewählte Objekte des Museums. Am Freitag, den 10.9.10, begrüßt das
Gymnasium
am Stadtgarten den Track. Die Ausstellung wird je nach Wetterlage
entweder auf
dem Schulhof oder im Foyer aufgebaut werden.
Zwei
Mittelstufenklassen haben die Möglichkeit, den Workshop
zur jüdischen Kindheit und Jugend nach 1945 zu belegen. In
Gruppenarbeit
erschließen sich die Jugendlichen Biographien zum Thema „So einfach war
das“
mit Hilfe von iPod, Fotos und Arbeitsbögen. Drei weitere Klassen
erhalten die
Möglichkeit im Klassenverband die Ausstellung mit gelenkter Führung zu
besuchen; alle anderen Schüler und Lehrer dürfen in den Pausen die
Ausstellung
besichtigen; interessierte Besucher sind herzlich Willkommen von 8.oo
Uhr –
13.oo Uhr viel über die deutsch-jüdische Geschichte, aber auch die
jüdische
Religion und Kultur zu erfahren.
Hier einige Bilder der Veranstaltung:




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| Trialog
– mehr
als eine AG… |
Das Gymnasium am
Stadtgarten Saarlouis wurde ausgewählt, am diesjährigen Wettbewerb
‘Trialog der Kulturen’ der Herbert-Quandt-Stiftung teilzunehmen.
Trialog - das bedeutet Begegnung von Christen, Juden und
Muslimen.
Auf unterschiedliche Weise wirst Du das in diesem Schuljahr
an unserer
Schule mitbekommen: Im Religionsunterricht, in Musik, Kunst, Geschichte
und anderen Fächern und immer wieder durch Präsentationen im Foyer.
Du kannst aber auch ganz intensiv mit dabei sein: Durch Deine
Mitarbeit
in der Projektgruppe Trialog. Hier erwarten Dich ein Besuch in einer
Moschee und in der Saarbrücker Synagoge, Begegnungen mit Juden und
Muslimen und spannende Nachmittage zu der Frage, wie unsere Religion
unser Leben, wie fremde Religionen das Leben der Menschen, die mit uns
in Saarlouis, im Saarland, in Deutschland & Europa leben,
prägen.
Mitmachen kann jeder - von Klassenstufe 5 bis Klassenstufe 8!
Einzelne
Themen stehen fest, aber es ist genügend Raum für Eure eigenen Ideen
und Anregungen!
Was “bringt” Dir die Teilnahme? Natürlich erstmal viele
wichtige und
interessante Erfahrungen in der Begegnung mit Menschen anderer Kultur
und Religion! Du wirst merken: Nicht nur in der Schule zu sitzen und
‘über andere’ zu reden, sondern wirklich Menschen zu begegnen, an
Festen anderer Religionen teilzunehmen - so spürst Du, wie Religion das
Leben von Menschen prägt. Nicht vor-urteilen, sondern
Menschen anderer Religionen kennen lernen, mit ihnen reden, sie
verstehen und dadurch auch mich selber besser kennen lernen - darum
geht es! Außerdem ist die Zulassung zur Teilnahme am Wettbewerb nicht
nur eine Auszeichnung für die Schule, sondern auch für Dich als
Schülerin und Schüler! Darüber hinaus wird Deine Teilnahme auf dem
Zeugnis vermerkt und Du erhältst eine Teilnahmeurkunde.
Du hast noch Fragen? Sprich uns einfach in der
Schule an oder
schreib eine Email an Simone Garve (s.garve@web.de), Tel.: 06861-73318
oder wende Dich an Schulpfarrer Andreas Paul
(schulseelsorge.saarlouis@t-online.de), Tel.: 06836-921713.
Wir freuen uns auf Deine Ideen, Deine Gedanken und Deine
Teilnahme!
Simone Garve & Andreas Paul |
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